
Frank Wedekind Häusser 1995 Gebundene Ausgabe
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Viel fehlte nicht, und die Ausstellungsräume des Heinrich-Heine-Instituts in Düsseldorf sähen aus wie ein Fernseh-Maggi-Kochstudio.
Dabei geht es bei der Ausstellung primär weder um Geschichte und Gegenwart der Maggi GmbH noch um eines ihrer rund 300 Produkte und deren ebenso praktischen wie kulinarisch überzeugenden Einsatz bei der kreativen Bereitung einer leckeren Mahlzeit.
Nein es geht, wie sich das für ein Literaturinstitut gehört, um Literatur – versteht man Literatur nur so richtig umfassend, wie der grosse Julius Maggi einst seine würzigen Suppen als «richtiges Universalgericht» verstanden hat.
Acht Monate hat die Firma Maggi Literaturgeschichte geschrieben.
Es begann mit einem Telegramm, das Julius Maggi am 16. November 1886 an den damals gerade 22jährigen Franklin Wedekind in Lenzburg geschickt hatte: «Sie können sofort eintreten. Heisse Sie als Mitarbeiter willkommen. Maggi.»
Da Wedekind zu Hause nicht mehr willkommen war – er hatte seinem Vater bei einem heftigen Streit eine Ohrfeige verpasst, worauf dieser dem Filius die Apanage strich –, nahm er die angebotene Stelle als Vorsteher des Reklame- und Pressebüros der Firma Maggi & Co. in Kemptthal bei Zürich an.
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